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Ist Japan sicher?

Ist Japan ein sicheres Reiseziel? Die ehrliche Antwort für australische Reisende

Wenn Sie eine Reise von Australien nach Japan in Erwägung ziehen, ist Sicherheit in der Regel die erste Frage, die sich stellt – nicht das Essen, nicht die Kirschblüte, sondern ob es tatsächlich sinnvoll ist, dorthin zu reisen (oder Ihre Familie dorthin zu schicken). Hier ist die Kurzfassung, gefolgt von den Details dazu.

Kurze Antwort: Ja. Japan ist eines der sichersten Länder ein Reiseziel, das weltweit auf Platz 10 des Global Peace Index 2026 rangiert und mit der Empfehlung „Treffen Sie die üblichen Sicherheitsvorkehrungen“ bewertet wurde von Australiens „Smartraveller“, der niedrigste und sicherste Warnstufe, zuletzt aktualisiert im April 2026. Die realistischen Risiken sind nicht Kriminalität, sondern Naturkatastrophen wie Erdbeben und Taifune, auf die Japan außerordentlich gut vorbereitet ist

Ist es derzeit, im Jahr 2026, sicher, nach Japan zu reisen?

Ja. Nach dem letzten Update von Smartraveller (April 2026) gilt für Japan die niedrigste von Australien ausgegebene Reisewarnstufe: Es gelten die üblichen Sicherheitsvorkehrungen – dieselbe Stufe wie für Reiseziele wie Großbritannien oder Neuseeland. Unter normalen Umständen gibt es für keinen Teil des Landes eine Warnung vor erhöhtem Risiko.

Wie sicher ist Japan wirklich? Kriminalitätsraten und Sicherheit im Alltag

Japans Ruf als sicheres Land ist nicht nur ein Klischee, sondern lässt sich auch anhand der Daten belegen. Im Global Peace Index 2026 belegt das Land Platz 10 unter allen Ländern und erreicht Mitte 2026 bei den Indizes zur täglichen Sicherheit 8,2 von 10 Punkten, wobei die Kriminalität mit 8,6 von 10 Punkten die größte Stärke darstellt. Dank strenger Waffengesetze sind Schusswaffenkriminalität praktisch kein Thema, und Gewaltverbrechen gegen Touristen sind selten.

Das bedeutet nicht, dass es keinerlei Risiken gibt – Kleindiebstähle und Betrugsfälle kommen vor, vor allem in touristisch stark frequentierten Gegenden und Ausgehvierteln –, aber für den durchschnittlichen Reisenden sind schwere Straftaten einfach kein Faktor, den man bei der Reiseplanung so stark berücksichtigen muss wie vielleicht anderswo.

Wie kann ich meine Familie kontaktieren, wenn in Japan ein Notfall eintritt?

Es gibt viele Möglichkeiten, in Japan in Verbindung zu bleiben, ohne hohe Roaming-Gebühren zu zahlen oder im Hotel extra für WLAN bezahlen zu müssen. Eine Möglichkeit ist die eSIM von Simlocal, eine digitale SIM-Karte, mit der Sie auf Reisen rund um die Uhr in Verbindung bleiben können. Sollte Ihnen etwas zustoßen, können Sie die eSIM nutzen, um Ihre Notfallkontakte zu benachrichtigen, wann immer Sie dies benötigen. Erfahren Sie hier, wie die eSIM funktioniert.

Praktische Sicherheitstipps für Ihre Reise nach Japan

  • Notrufnummern: 110 für die Polizei, 119 für Feuerwehr und Rettungsdienst – die Mitarbeiter am Telefon sprechen möglicherweise nur begrenzt Englisch, aber in den größeren Städten gibt es auch englischsprachige Hotlines.
  • Laden Sie vor Ihrem Flug die App „Safety Tips“ herunter, um Katastrophenwarnungen in Echtzeit auf Englisch zu erhalten.
  • Bewahren Sie eine digitale Kopie Ihres Reisepasses und der Angaben zu Ihrer Reiseversicherung an einem leicht zugänglichen Ort außerhalb Ihrer Tasche auf.
  • Wenn Sie im Frühling oder während der Golden Week reisen, müssen Sie an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten mit deutlich größeren Menschenmengen rechnen – das ist zwar kein Sicherheitsrisiko, sollte aber bei Ihrer Planung berücksichtigt werden. Unsere Reiseführer zu Kirschblütenzeit und Goldene Woche auf den Zeitpunkt der Deckung näher eingehen.

Vor allem sollten Sie schon vor der Landung eine Internetverbindung herstellen. Mit einer Japan-eSIM funktionieren Karten, Übersetzungs-Apps und Katastrophenwarnungen bereits ab dem Flughafen. Die Japan-Tarife von Sim Local laufen über die Netzwerke von AU by KDDI und NTT Docomo – von unbegrenztem Datenvolumen für 13 $ (4 Tage) bis zu 77,50 $ (30 Tage) bei AU by KDDI oder Festdatentarife ab 4 $ bei NTT Docomo. Vor allem Alleinreisende verlassen sich aus Sicherheitsgründen und zur Orientierung häufig stärker auf ihr Smartphone; unsere Alleinreisen in Japan-Reiseführer dort wird dies ausführlicher behandelt.  

Welchen Mobilfunkanbieter sollten Sie wählen? Warum „AU by KDDI“ die sicherste Wahl für Japan ist

Wenn es darum geht, in Japan in Verbindung zu bleiben, sind nicht alle Netze gleich; die Netzabdeckung ist genauso wichtig wie die Sicherheitsplanung. AU by KDDI ist einer der größten und zuverlässigsten Mobilfunkanbieter Japans und verfügt über eine hervorragende Netzabdeckung sowohl in Städten als auch in ländlichen Gebieten, einschließlich der Berg- und Küstenregionen, in denen ein schwächeres Signal tatsächlich zu einem Sicherheitsrisiko werden könnte, wenn Sie Katastrophenwarnungen oder Karten in Echtzeit benötigen. Für Reisende, denen eine stabile Verbindung von Narita bis nach Hokkaido wichtig ist, AU von KDDI ist das Netzwerk, das Sim Local für Reisen nach Japan am meisten empfiehlt.  

Sehen Sie sich das gesamte Angebot an AU by KDDI eSIM-Tarifen für Japan an und wählen Sie den Tarif aus, der zur Dauer Ihres Aufenthalts passt.

Ist es sicher, Japan während der Erdbeben- oder Taifun-Saison zu besuchen?

Genau hier liegt das eigentliche Risiko für Japan, und genau hier ist Japan weltweit am besten vorbereitet. Die Japanische Wetterbehörde betreibt das weltweit fortschrittlichste Erdbeben-Frühwarnsystem: Es erkennt die ersten, sich schneller ausbreitenden seismischen Wellen und kann eine Warnung auslösen, wodurch Hochgeschwindigkeitszüge automatisch abgebremst und die Türen von Feuerwachen geöffnet werden – Sekunden bis zu einigen zehn Sekunden, bevor die stärkeren Erschütterungen eintreffen.

Das nationale J-Alert-System sendet Warnungen vor Erdbeben, Tsunamis und anderen Notfällen auf Japanisch, Englisch, Mandarin, Koreanisch und Portugiesisch aus, die innerhalb von Sekunden über Fernsehen, Radio, Lautsprecher und Mobiltelefone verbreitet werden. Die Bauvorschriften sind streng und werden konsequent durchgesetzt, was ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Japan mit Erdbeben weitaus besser zurechtkommt als viele Länder mit ähnlicher seismischer Aktivität.

Für Besucher lohnt es sich, vor der Abreise die App „Safety Tips“ der japanischen Tourismusbehörde herunterzuladen. Sie sendet in 15 Sprachen Echtzeit-Warnmeldungen zu Erdbeben, Tsunamis und Taifunen und bietet GPS-basierte Evakuierungskarten. Am nützlichsten ist die App bei einer funktionierenden Datenverbindung. Wenn Sie also bereits vor Ihrem Abflug Ihre Japan-eSIM einrichten, erhalten Sie diese Warnmeldungen tatsächlich sofort nach ihrer Veröffentlichung und nicht erst, wenn Sie eine WLAN-Verbindung finden. Die Taifun-Saison dauert in der Regel vom Spätsommer bis in den Herbst hinein. Es lohnt sich daher, die Vorhersage zu überprüfen, wenn Sie in dieser Zeit reisen.

Ist es angesichts der Strahlenbelastung sicher, nach Japan zu reisen? Fukushima und Hiroshima heute

Ja, das gilt für den überwiegenden Teil der Präfektur Fukushima. Abgesehen von der kleinen, deutlich gekennzeichneten Sperrzone rund um das Kraftwerk Fukushima Daiichi selbst sind die Strahlungswerte im restlichen Teil der Präfektur mit denen anderer Großstädte weltweit vergleichbar, und die Region wurde für den Tourismus wieder weitgehend geöffnet – einschließlich historischer Stätten, Naturattraktionen und der kulinarischen Kultur. Sofern Sie nicht bewusst die Sperrzone betreten, stellt die Strahlung bei einem normalen Besuch kein realistisches Risiko dar.

Hiroshima ist ein ganz anderes Thema, und die kurze Antwort lautet: Es ist heute einfach eine ganz normale, sichere moderne Stadt. Die Hintergrundstrahlung liegt dort seit Jahrzehnten auf dem üblichen Niveau, und der Friedensgedenkpark sowie das Friedensmuseum gehören zu den meistbesuchten (und sichersten) Sehenswürdigkeiten Japans, die jährlich Millionen von Besuchern anziehen, ohne dass dabei jegliches Strahlenrisiko besteht.

Ist Tokio sicher? Sicherheit bei Nacht und Fortbewegung

Tokio zählt durchweg zu den sichersten Großstädten der Welt, und nächtliche Spaziergänge sind in den meisten Stadtvierteln völlig normal – dank gut beleuchteter Straßen, geringer Gewaltkriminalität und einer Kultur, in der verlorene Gegenstände routinemäßig abgegeben und nicht mitgenommen werden. Zu beachten sind vor allem die üblichen Probleme in Touristenvierteln: überteuerte Werber und Betrugsversuche in Ausgehvierteln wie Kabukicho sowie Taschendiebe in überfüllten Zügen während der Hauptverkehrszeit – genau wie in jeder anderen Großstadt auch.

Sich im Tokioter Bahnnetz zurechtzufinden und nach Einbruch der Dunkelheit den Weg zu finden, ist viel stressfreier, wenn Sie schon ab Ihrer Landung auf Karten und Übersetzungs-Apps zurückgreifen können – unsere Leitfaden zu den besten eSIMs für Japan (simlocal.com/post/best-esim-for-japan) bietet einen Überblick über die tatsächlichen Tarife und Preise.

Ist Japan speziell für Australier sicher?

Ja, die Einstufung „Beachten Sie die üblichen Sicherheitsvorkehrungen“ von Smartraveller spiegelt bereits die Einschätzung der australischen Regierung wider und ist keine allgemeine internationale Bewertung. Ein paar wissenswerte Besonderheiten für Australien: In Japan wurde das gemeinsame Sorgerecht für Kinder nach einer Scheidung erst zum 1. April 2026 eingeführt – dies ist relevant, wenn Sie als getrennt lebender oder geschiedener Elternteil mit Kindern reisen. Außerdem lohnt es sich, Ihre Reise wie bei jeder Auslandsreise vor der Abreise bei Smartraveller zu registrieren.

Kulturell gesehen ist Japan für australische Besucher unkompliziert; normale Höflichkeitsregeln (Schuhe in Innenräumen ausziehen, Ruhe in Zügen, kein Trinkgeld geben) reichen völlig aus, und das Einzige, was viele Leute überrascht, sind Tätowierungen: In vielen Onsen (Thermalbädern) sind sichtbare Tätowierungen nach wie vor nicht erlaubt, daher sollten Sie sich vorher erkundigen, bevor Sie einen Badebesuch planen.

Muslimische Reisende in Japan: Halal-Essen, Moscheen und Gebetsräume

Ja, zunehmend, und die Situation hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Halal-zertifizierte Restaurants sind mittlerweile in den Großstädten weit verbreitet; Tokio, Osaka und Yokohama verfügen alle über eine wachsende Halal-Gastronomie-Szene, und allein in Osaka gibt es rund 22 Gebetsräume, darunter zwei vollwertige Moscheen. Die Tokyo Camii in Shibuya ist eine etablierte Moschee, und die Flughäfen Narita, Haneda und Kansai verfügen alle über eigene Gebetsräume. Die Stadtverwaltung von Tokio veröffentlicht sogar einen kostenlosen Reiseführer für muslimische Reisende, der zertifizierte Restaurants, Unterkünfte und Gebetsräume in der ganzen Stadt auflistet.

Ist es sicher, mit der Familie nach Japan zu reisen?

Ja, und es ist wirklich ein Land, in dem man gut mit Kindern reisen kann: geringe Kriminalität, saubere öffentliche Räume und eines der zuverlässigsten öffentlichen Verkehrssysteme überhaupt. Die praktischen Herausforderungen für Familien liegen meist eher in der Erreichbarkeit und der Logistik als in der Sicherheit: dafür zu sorgen, dass alle erreichbar sind, den Weg zwischen den Sehenswürdigkeiten zu finden und Offline-Karten oder Übersetzungshilfen zur Hand zu haben.

Wenn Sie sich schon vor dem Abflug eine japanische eSIM besorgen, kann jedes Handy in der Familie bereits ab dem Flughafen online sein – mit Tarifen, die genau auf die Dauer Ihres Aufenthalts zugeschnitten sind. Falls Sie noch unentschlossen sind, ob sich die Reise überhaupt lohnt, lesen Sie unseren Artikel über ob sich eine Reise nach Japan lohnt ist ein guter Ausgangspunkt.

Häufig gestellte Fragen

Ist eine Reise nach Japan unter gesundheitlichen Gesichtspunkten und hinsichtlich Krankheitsrisiken sicher?

Ja, für allgemeine Reisen nach Japan gelten ab 2026 keine besonderen Impfvorschriften oder aktuellen Gesundheitswarnungen. Es gelten die üblichen gesundheitlichen Vorsichtsmaßnahmen für Reisen (Überprüfung, ob die Routineimpfungen auf dem neuesten Stand sind, Reiseversicherung), wie sie für die meisten Industrieländer üblich sind.

Wie kann ich auf meiner Reise nach Japan mit dem Internet verbunden bleiben?

Mit einer eSIM – einer digitalen SIM-Karte, die Sie bereits vor Ihrer Abreise online erwerben können – profitieren Sie von unbegrenztem Datenvolumen, SMS und Anrufen, ohne hohe Roaming-Gebühren zahlen zu müssen. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, Besuchen Sie unsere eSIM-Seite für Japan.

Wie sicher ist Japan in Bezug auf Naturkatastrophen?

Japan verfügt über das weltweit fortschrittlichste Erdbeben-Frühwarnsystem, strenge Bauvorschriften und ein nationales J-Alert-System, das Notfallwarnungen neben Japanisch auch auf Englisch ausstrahlt. Erdbeben und Taifune stellen die eigentliche Gefahr dar, nicht die Kriminalität, doch Japan ist darauf wohl besser vorbereitet als fast jedes andere Land.

Welche Vorsichtsmaßnahmen sollten Australier bei einer Reise nach Japan treffen?

Registrieren Sie Ihre Reise bei Smartraveller, laden Sie die „Safety Tips“-App für Katastrophenwarnungen herunter und treffen Sie die üblichen Vorsichtsmaßnahmen für Reisen (Reiseversicherung, Kopien Ihrer Dokumente). Darüber hinaus erfordert Japan im Vergleich zu anderen Reisezielen kaum zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen; die Einstufung lautet: „Treffen Sie die üblichen Sicherheitsvorkehrungen.“

Gibt es bestimmte Gegenden in Japan, die sicherer sind als andere?

Das gesamte Land wird von Smartraveller in die niedrigste Risikostufe eingestuft, sodass es für den normalen Tourismus keine unsicheren Regionen gibt. Die einzige wirkliche Ausnahme bildet die kleine, deutlich gekennzeichnete Sperrzone rund um das Kraftwerk Fukushima Daiichi; der Rest der Präfektur Fukushima ist ebenso wie der Rest Japans für Besucher zugänglich und sicher.

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